Fotoshooting in Beelitz – Vorbereitungen

5. Juli 2013

Ein Freund hat mir letztes Jahr von einem Fotoshooting in Beelitz Heilstätten berichtet. Seit dem wollte ich schon immer mal dort hin, die Gelegenheit hat sich aber nie ergeben. Am Samstag ist es aber endlich soweit. Mit zwei Models und einem befreundeten Fotografen fahren wir zu diesem verlassenen Ort und haben fünf Stunden Zeit für Fotos. Dabei reizt mich der Kontrast von hübschen Frauen zu den alten, verlassenen Gebäuden.

Zu den Vorbereitungen gehört bei mir immer ein Treffen mit den Models. Das Kennenlernen ist wichtig, um die Vorstellungen aller Teilnehmer zu klären und eine gute Atmosphäre beim Fotoshooting herzustellen. Alle kennen sich und die Freude auf das gemeinsame Shooting schafft gleich eine gute Voraussetzung für gelungene Fotos.

Und natürlich wird auch die Technik passend für das Fotoshooting zusammengestellt. Neben meiner üblichen Ausrüstung darf ich am Samstag die IQ 160 von PhaseOne testen. 60 Megapixel im Mittelformat! Wouw!

Gestern habe ich das Gerät übernommen. Schick verpackt in einem Pelicase, 15 kg schwer und zum Glück mit Rollen. Gute Testberichte dazu gibt es schon, das möchte ich hier nicht weiter ausführen. Meine Nikon D3s ist schon ein recht schweres Gerät. Und schnell ist sie auch. Im Vergleich dazu ist die PhaseOne ein richtiges Schlachtschiff. Schwer, langsamer Autofokus, lauter Verschluss. Der Fokus sitzt, die Fotos sind scharf dank der Schneider-Kreuznach-Objektive, nur rauschen die Bilder doch gewaltig.

Da muss ich mich ganz langsam an die andere Arbeitsweise mit dem Gerät rantasten. Das Mittelformat liefert sehr detailreiche Fotos, ist aber auch schwerfälliger. Was man da raus holen kann. Wahnsinn! Gestern hat es nur für ein paar Kirschen auf der Hand gereicht, hier nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus dem Originalbild. Auf die Fotos in Beelitz bin ich echt gespannt!